Thomas Kossendey

Der Mann, der Ihr Vertrauen verdient!

Thomas Kossendey
"Ein wirklich einmaliges Erlebnis"
Als Verwaltungspraktikum, im Rahmen meines Jurastudiums, bekam ich die Möglichkeit, einen vierwöchigen Einblick in die Arbeitswelt eines Parlamentariers und Staatsekretärs zu erhalten. Zunächst für zwei Wochen im Abgeordnetenbüro in Oldenburg, gefolgt von zwei weiteren im fernen Berlin.

Die „Oldenburger“ Zeit war ein interessanter Auftakt einer überaus ereignisreichen und spannenden Zeit. Als gebürtiger Oldenburger verfolgte ich die Arbeit des lokalen Abgeordnetenbüros mit großem Interesse. Die Aufgaben des Büroleiters Herrn Makolla sind dabei durchaus facettenreich. Neben organisatorische Routineaufgaben, wie etwa der Koordinierung des umfangreichen Terminplanes eines Parlamentarischen Staatssekretärs zwischen vier verschiedenen Büros, gesellen sich, aufgrund des bürgernahen Charakters des hiesigen Büros, besondere Herausforderungen. So kann es durchaus vorkommen, dass man –zwecks Rechercheaufgaben - jahrhundertealte Aufzeichnungen im Staatsarchiv durchforsten darf oder aber Bürger besucht, um Sorgen zu teilen und Hilfe zu gewähren. Daneben gilt es natürlich Anfragen, Kritik oder andere Wünsche von Bürgern zu bearbeiten und fördernde Maßnahmen in die Wege zu leiten. Positiv ist mir dabei aufgefallen, dass - entgegen bekannter Vorurteile gegenüber Politikern – Herr Kossendey und sein Team alle Sorgen ernst nehmen und stets darum bemüht sind, den Wünschen in ansprechender Form gerecht zu werden. Also findet auch die einzelne, vermeintlich schwache Stimme, Gehör beim gewählten Repräsentanten des Wahlkreises.

Ein kultureller Schock – positiver Natur- war dann der Tapetenwechsel vom beschaulichen Oldenburg in das pulsierende Berlin. Gleich zu Beginn in die Hektik einer Sitzungswoche geworfen, erschlagen von den Dimensionen der Bundestagsliegenschaften, erhielt ich für zwei Wochen höchst spannende Einblicke in die Arbeit eines Abgeordneten und Staatssekretärs, seines Büros und auch in die Arbeit des Parlaments. Die täglichen Bürotätigkeiten umfassten dabei, neben dem Erstellen einer aktuellen Presseschau, vor allem Recherchearbeiten zu aktuellen Themen, aber auch organisatorische Aufgaben, wie etwa dem Vorbereiten eines Besuches einer Oldenburger Schulklasse im Bundestag. Neben der alltäglichen Büroarbeit gab es jedoch auch besondere „highlights“, die wohl nur ein Praktikum im Bundestag bieten kann. So bekam ich die Möglichkeit einer Plenumssitzung und - zwecks aktuellen Anlasses - auch einer Sitzung einer Arbeitsgruppe der Fraktion beizuwohnen. Besonders interessant war auch ein von der CDU/CSU-Fraktion initiierter Kongress zur Vorbereitung der Ende des Jahres 2010 in Cancun und Nagoya stattfindenden UN-Konferenzen zur Biodiversität und zum Klimaschutz. Ziel der Veranstaltung war es über den Stand der internationalen Diskussion zu informieren und mit ausgewählten Vertretern und den Teilnehmern darüber zu diskutieren, wie die anstehenden Herausforderungen gemeistert werden können. Dazu nahmen neben Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die Bundesminister Dr. Norbert Röttgen und Dirk Niebel sowie der brasilianische Botschafter und der japanische Vizeminister für globale Umweltangelegenheiten teil. Unter den Gästen waren darüber hinaus zahlreiche in- und ausländische Vertreter großer Umweltorganisationen. Mit großem Interesse verfolgte ich die Darstellungen der Referenten und auch die anschließenden Diskussionsbeiträge, schließlich erfährt man nicht alle Tage aus erster Hand aktuelle Entwicklungen in einem so zukunftsrelevanten Thema. Besonders beeindruckend war natürlich auch der illustre Kreis der Referenten und die Souveränität und Expertise die all jene ausstrahlten. Ein wirklich einmaliges Erlebnis!

Neben den bereits erwähnten Erfahrungen möchte ich auch auf die vielzähligen Termine mit Herrn Kossendey hinweisen. Stets offen und bemüht, durfte ich Ihn zu diversen Terminen in seiner Funktion als Staatssekretär begleiten und gewann dabei viele interessante Eindrücke.

Abschließend möchte ich noch einmal auf das kollegiale und überaus freundliche Arbeitsklima in allen Büros von Herrn Kossendey hinweisen; sich wohl zu fühlen ist ein Leichtes, so dass einer spannenden Zeit nichts mehr im Wege steht. Auch möchte an dieser Stelle meinen herzlichen Dank an Herrn Kossendey und seine Mitarbeiter aussprechen und mit der Ermunterung an einen jeden verbleiben, ein solches Praktikum wahrzunehmen.