Berlin
- das ist nicht nur der Sitz des Deutschen Bundestags. Die Stadt bietet
eine unüberschaubare Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und historischen
Gebäuden, Museen, Theatern, Restaurants und Geschäften. Bummeln Sie mit
Thomas Kossendey durch die Hauptstadt! Teil 36 unseres
Berlin-Bummels sorgt für Erfrischung: die Strandbars in Berlin.
Auch wenn wir es im Februar gar nicht geglaubt hätten und es im Moment auch noch etwas unbeständig ist: der Sommer ist zurück in Berlin! Und die Großstädter haben auch in diesem Jahr den Trend der vergangenen Sommer wieder aufgegriffen: überall locken Strandbars an die Spree. Nur für den Fall, dass Sie mit dieser Einrichtung noch nicht vertraut sind: Eine Strandbar besteht meistens aus etlichen Quadratmetern aufgeschüttetem Sand, auf dem man einige Liegestühle und Sonnenschirme verteilt hat und dann an einer kleinen Bar kühle Getränke verkauft. Ein Strand im eigentlichen Sinne ist dazu nicht notwendig, manchmal gibt es noch nicht einmal Sand sondern eben nur Spreeufer. Aber das nimmt der Berliner nicht so genau!
An dieser Stelle möchte ich Ihnen ein paar schöne Strandbars in der Berliner Innenstadt vorstellen.
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| | Auf dem Wasser gibt es immer etwas zu sehen - gönnen Sie sich eine Pause!
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Wenn Sie mit dem Zug in Berlin angekommen sind, dann haben Sie sicherlich den „Bundespressestrand“ gleich neben dem Hauptbahnhof gesehen. Hier wird Ihnen sofort auffallen, dass es keinerlei Wasser gibt, was der Beliebtheit dieser Strandbar aber keinen Abbruch tut, im Gegenteil. Auf der großen Bühne gibt es abends Musik und Shows und die Beachvolleyballfelder laden die Besucher mit überschüssiger Energie zu einer Runde Sport ein. Sie können aber natürlich auch einfach in einem der vielen Liegestühle unter einem Sonnenschirm entspannen. Näher am Wasser, dafür ohne Sand, ist die Strandbar an der Spree gegenüber der Museumsinsel zwischen Bhf Friedrichstraße und S-Bahnhof Hackescher Markt in der östlichen Ecke des Monbijou-Parks. Hier sind unter den S-Bahngleisen gleich mehrere Lokale und Kneipen, die jetzt im Sommer einfach Liegestühle auf die Grünfläche an der Spree gestellt haben. Neben kühlen Getränken gibt es vor allem auch etwas zu essen und Sie haben einen Platz in der ersten Reihe, wenn Sie die Touristenboote auf der Spree beobachten möchten. Denn hier kommen sie alle vorbei! Nutzen Sie die ideale Lage dieser Strandbar und planen Sie Ihre nächsten Ziele in Ruhe vom Liegestuhl aus. Und das bei freiem Blick auf den Berliner Dom, denn der ist genau gegenüber. Vielleicht ist das ja gleich die nächste Station Ihres Berlin-Besuchs? | |
Hier in der Bar "Strandgut" haben Sie einen Platz mit Spree-Blick.
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Falls Ihnen der Bundespressestrand zu groß und voll und die Strandbar in Mitte zu sehr mitten im Geschehen ist, dann kann ich Ihnen das „Strandgut“ an der East-Side-Gallery empfehlen. Hier sitzen Sie zwischen dem von Künstlern gestalteten, erhaltenen Mauerstück und der Spree. Sie befinden sich auf der Westseite der Mauer, aber die eigentliche Grenze was damals die Spree, Sie sind also noch im Ostteil der Stadt. Im „Strandgut“ sitzen Sie auf Bergen von feinem weißen Sand unter großen Bäumen und können in aller Ruhe dem gemächlichen Treiben auf der Spree zuschauen. Denn hier gibt es keine Laufkundschaft, die an Ihrem Liegestuhl vorbeihetzt. Kleine Snacks werden auch verkauft. Verbinden Sie doch einfach Ihren Besuch der East-Side-Gallery von der Oberbaumbrück in Richtung Ostbahnhof laufend (oder umgekehrt) mit einem Besuch im „Strandgut“. Und für diejenigen in Ihrer Reisegruppe, die noch die nötige Energie haben, gibt es auch hier ein Beachvolleyballfeld.