23.04.2008
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| Thomas Kossendey im Gespräch mit irakischen Soldaten. |
„Heißer Sand 2008“ – passender hätte man die Abschlussübung der deuschen und irakischen Soldaten in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht nennen können. Mitten in der Wüste fand dort eine zweimonatige Ausbildung ihren Abschluss. Vor den aufmerksamen Augen hoher Militärs der VAE und der vier deutschen Politiker.
Ein deutsches Ausbildungskontigent – die meisten der rund 50 Soldaten sind sonst in Delmenhorst stationiert – hat rund 120 Iraker in der hohen Kunst des deutschen Transportwesens unterwiesen. Das sei besonders in den ersten Wochen „eine Herausforderung“ gewesen, meinte Fregattenkapitän Matthias Alfons Altmeier diplomatisch. Die Abschlussübung aber zeigte den Erfolg: An den Stationen meisterten die irakischen Soldaten mit Bravour sämtliche Aufgaben und Lagen. Offensichtlich haben die deutschen Ausbilder – unterstützt von 20 Dolmetschern – ganze Arbeit geleistet. Und das bei Gluthitze und viel Staub in der Wüste.
Für Thomas Kossendey stand natürlich auch der Gedankenaustausch mit den örtlichen Politikern und Militärs in Djibouti, Salalah (Oman) und Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) auf dem Plan. Dabei war gerade auch Thema das besonders gute gemeinsame Engagement aller drei Länder um Sicherheit und Stabilität in der Region rund um die arabische Halbinsel und das Horn von Afrika. Die dort stationierten deutschen Soldaten und das Engagement der Bundesrepunlik stoßen vor Ort auf breite Zustimmung. Gelobt wurde allenthalben die sehr gute Zusammenarbeit mit Deutschland. Außerdem sei positiv wahrgenommen worden, dass auch deutsche Parlamentsvertreter Interesse an der Entwicklung in der Region zeigen, sagte Kossendey.
Die Besatzung der Fregatte „Emden“ nutzte den Besuch des Staatssekretärs Thomas Kossendey und der Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Kammer, Karin Evers-Meyer und Angelika Brunkhorst, um über eigene Eindrücke, Sorgen und Nöte zu sprechen. Grundsätzlich zeigten sich alle gut gelaunt und motiviert.