Eines der am meisten besuchten Museen in Berlin ist das Jüdische
Museum. Das Haus in der Lindenstraße in Mitte ist sicherlich immer
einen Besuch wert, im Moment gibt es dort aber eine besonders
interessante Ausstellung: "Typisch! Klischees von Juden und anderen".
Hier wird nicht nur der "Frage" nachgegangen, ob Juden lange Nasen haben,
sondern auch, ob Schwarze die besseren Athleten sind. Gerade wenn
Sie mit jungen Leuten unterwegs sind, mag dies etwas
sein, das alle Teilnehmer Ihrer Reisegruppe oder Familie anspricht.
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Nicht nur die Ausstellungen sondern
auch das Gebäude - hier der Hof -
sind sehenswert.
(Foto: Jüdisches Museum Berlin)
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Sollten diese Bilder, Nippes und audiovisuellen Objekte aber nicht das
sein, was Sie an deutsch-jüdischer Geschichte und Kultur interessiert,
dann sehen Sie sich in der historischen Dauerausstellung um! Auf über
3000 qm Ausstellungsfläche lädt das Haus zu einer Entdeckungsreise
durch zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte ein.
Aber nicht
nur die Alltags- und Kunstgegenstände, die vom jüdischen Leben und
jüdischer Kultur in Deutschland erzählen, verdienen Ihre
Aufmerksamkeit. Auch das Gebäude selbst ist sehenswert. Das
architektonische Meisterwerk von Daniel Libeskind ist längst zu einem
Wahrzeichen der Hauptstadt geworden. Der Eingangsbereich wurde erst im
vergangenen Jahr um einen Glashof erweitert. Der immer weiter
anschwellende Strom an Besuchern machte dies notwendig - zur Freude
aller, die wie ich das Jüdische Museum Berlin zu schätzen wissen!
Typisch! Klischees von Juden und anderen
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin (Mitte)
Öffnungszeiten: Mo 10.00-22.00, Di-So 10.00-20.00